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Professor Malik is not amused

27. November 2013 von in Allgemein | Keine Kommentare

Weiter unten ist ein Diskurs zu verfolgen, der sich zwischen mir und Fredmund Malik entwickelt hatte. Diese Diskussion findet nun eine interessante Fortsetzung:

Am 26.11.2013 um 18:42 schrieb „Malik, Fredmund“:
Sehr geehrter Herr Brichta,
Ihre Postings sind mir zu lang. Die inhaltliche Substanz
können mit einem Viertel Ihrer Text auch transportieren.
Ich werde daher eine Auswahl ihrer derzeitigen Einträge noch online stellen und kurz kommentieren.
Danach bitte ich Sie, sich entweder ganz kurz zu fassen, oder
Ihre Teilnahme einzustellen.
Auf das Niveau Ihrer Site will ich mich nicht begeben, denn zu unterstellen, dass ich
Ihre Postings nicht lese, bevor ich antworte, ist mir zu billig.

Mit freundlichen Grüssen

Prof. Dr. Fredmund Malik
Chairman of the Board

Malik ∙ St. Gallen ∙ Zürich ∙ Wien ∙ Berlin ∙ London ∙ Toronto ∙ Beijing ∙ Shanghai
Malik Management Zentrum St. Gallen AG
malik-management.com

Raimund Brichta antwortet:

Mich wundert Ihre Reaktion schon etwas, lieber Herr Malik, denn:

1. habe ich nicht behauptet, dass Sie meine Postings nicht lesen, bevor Sie antworten. Ich habe vielmehr geschrieben, dass Sie vermutlich meinen ARTIKEL IN DER HUFFPO nicht gelesen haben (zumindest nicht vollständig), auf den sich der Vorkommentator bezog. Ist das nicht ein Unterschied?

2. habe ich diese Vermutung nicht auf meiner Site geäußert, über deren „Niveau“ Sie sich abfällig äußern, sondern schon lange vorher, nämlich am 13.11., IN IHREM BLOG (das können Sie dort nachlesen). Ich habe dieses Posting später nur auf meiner Site zitiert.

Darüber hinaus hatten Sie damals in Ihrem Blog auf mein Posting geantwortet, ohne sich an dieser Vermutung zu stoßen, so wie Sie das jetzt tun, geschweige denn zu versuchen, diese zu entkräften. Hatten Sie denn mein Posting damals nicht vollständig gelesen? (Das ist nur eine Frage, keine Unterstellung).

3. und jetzt wird es wirklich sehr, sehr interessant: Meine Vermutung bezog sich auf einen Kommentar von Ihnen, der damals VOR meinem Posting stand. Aber, oh Wunder: Nun ist dieser Kommentar von Ihnen verschwunden! Dass es ihn gegeben hat, erkennen Sie an der Formulierung in meinem Posting „Die Antwort des Herrn Malik auf Ihren Kommentar deutet darauf hin, dass er meinen Artikel gar nicht gelesen hat (zumindest nicht vollständig)“. Nun aber gibt es Ihre Antwort zwischen dem Kommentar von Johann Schwarting
und meinem Posting plötzlich nicht mehr. Hat ihn etwa jemand entfernt?

4. in ihrem Kommentar stand sinngemäß, dass der Autor (gemeint war der des Artikels in der HuffPo, also ich) vermutlich nicht weiß, dass die Geldvermögen besichert sind. Und genau darauf bezog sich meine Vermutung, dass Sie diesen Artikel nicht gelesen haben können (zumindest nicht vollständig). Denn ansonsten hätte Sie m. E. nicht zu dieser Einschätzung kommen können.

5. gerade im Lichte des Verschwindens Ihres Kommentares IN IHREM EIGENEN BLOG empfehle ich, vorsichtig zu sein mit abfälligen Äußerungen über meine Site.

6. und ja, meine Postings bei Ihnen waren länger, als es Ihre Zeichen-Begrenzung zulässt. Über die SUBSTANZ meiner Beiträge lasse ich aber in aller Ruhe die Leserinnen und Leser entscheiden. Da bin ich sehr entspannt. Zumal es im Hinblick auf die komplexe Materie sinnvoll ist zu definieren, was man unter bestimmten Begriffen genau versteht, so wie ich es getan habe. Gerade Ihnen als gelerntem Wissenschaftler sollte das doch eigentlich entgegenkommen. Sind Sie es nicht von wissenschaftlichen Diskussionen gewohnt?

Ein Grund für die Länge ist übrigens auch, dass ich IHRE Antworten auf Substanz abgeklopft habe. Ich hoffe nicht, dass es DAS ist, was Ihnen missfällt.

Herzlicher Gruß
Raimund Brichta

P.S.
Auf Ihre inhaltichen Antworten im Blog würde ich dort selbstverständlich auch gerne noch eingehen, sobald es meine Zeit zulässt. Allerdings sehe ich schon, dass Sie Antworten auf ihre letzten Postings zum Großteil gar nicht mehr zulassen. Diese Funktion haben Sie dort einfach abgeschaltet.

Ihr Posting zur Definition des Geldbegriffs endet dann auch schroff mit: „Eine weitere Diskussion erübrigt sich.“ Pardon, damit drängt sich der Eindruck auf, Ihnen gehe es nur darum, das letzte Wort zu haben. In Ihren Postings davor erklären Sie nämlich an keiner Stelle, was Sie unter Geld verstehen. Sie schreiben nur, Bargeld gehöre dazu, Bankguthaben aber nicht. Jetzt schreiben Sie, „Geld ist nicht nur Bargeld“. Ja was denn außerdem noch?

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