Categories Menu

Kolumnen

Hier stehen alle Kolumnen und Kommentare von Raimund Brichta in der Reihenfolge ihres Erscheinens.

Liebe Angela Merkel

24. Mai 2010 von | Keine Kommentare

Liebe Angela Merkel

Kolumne von Raimund Brichta, veröffentlicht am Montag, den 24. Mai 2010 Das inflationäre Auftreten staatlicher Rettungspakete sorgt für Verunsicherung: In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin deckt Telebörse-Moderator Raimund Brichta schonungslos auf, welche Folgen drohen – und welcher Ausweg der Politik bleibt. Liebe Angela Merkel! Dieser Tage habe ich einen Hilferuf von Ihnen gehört, der mich nachdenklich gemacht hat: Sie suchten nach wirklich „ehrlichen Beratern“ aus der Finanzbranche, haben sie gesagt. Sie suchen nach solchen, von denen Sie nicht „über den Tisch gezogen“ würden. Das klingt nach Enttäuschung über unehrliche oder inkompetente Berater. Und es klingt auch ein wenig hilflos. Beides, verehrte Bundeskanzlerin, kann ich gut nachempfinden. Denn wie sollen Sie als Physikerin und Politikerin all das verstehen? Wie sollen Sie verstehen, warum Sie von den Finanzmärkten in immer kürzeren Abständen zu Entscheidungen getrieben werden, deren Auswirkungen Sie gar nicht abschätzen können? Selbst Ihre Berater scheinen die Konsequenzen ja nicht zu überschauen, und diejenigen, die sie überschauen, sind vielleicht nicht ehrlich? Eine vertrackte Situation, in der Sie da stecken. Da Ihnen also offenbar niemand reinen Wein einschenkt, möchte ich das mit diesem Brief tun. Obwohl ich ja immer noch auf Ihre Antwort warte auf meinen Brief vom Oktober 2008, den ich Ihnen auf dem Höhepunkt der Finanzkrise geschrieben hatte. Aber wahrscheinlich konnten Sie ihn gar nicht lesen, weil er von Ihren Beratern nicht zu Ihnen durchgelassen wurde – wie vermutlich auch dieser Brief nicht durchgelassen wird. Dabei enthalten beide genau die Ehrlichkeit, nach der Sie sich so sehnen. Deshalb mein Vorschlag: Gehen Sie in einer ruhigen Minute – wenn Ihnen gerade kein Berater über die Schulter schaut – doch einfach mal ins Internet und klicken Sie auf diese Seite. Aber nur, wenn Sie Ehrlichkeit auch vertragen! Versprochen? Ich muss nämlich gleich mit einer Wahrheit herauskommen: Es gibt kein Rezept, mit dem Sie den Patienten Finanzmarkt auf schmerzlose Weise heilen können. Wobei es hier weniger um die Schmerzen für den Finanzmarkt selbst geht, die wären vermutlich zu verkraften. Es geht vielmehr um Schmerzen für uns alle, weil wir auf irgendeine Art und Weise alle vom Finanzmarkt abhängen. Im Prinzip geht es dem Patienten wie einem Süchtigen, der dauernd eine Droge spritzen muss. Diese Droge heißt Geld. Und seit er sie sich nicht mehr selbst in ausreichender Menge spritzen kann, hängt er am Tropf der Regierungen und Notenbanken dieser Welt, also auch an Ihrem. Seitdem wird er mit Staatsknete ruhig gestellt. Geheilt werden kann er damit aber nicht. Suchtkranke Staaten Theoretisch gäbe es einen Ausweg, nämlich eine Rosskur, die Sie dem Suchtpatienten verordnen könnten, indem Sie ihn vom Tropf nehmen. Dies wäre allerdings so schmerzhaft, und zwar für uns alle, dass Sie es als Kanzlerin politisch nicht überleben würden. Man würde Ihnen die Schuld geben an einer daraus folgenden Abwärtsspirale aus Pleiten von Banken, Versicherungen und anderen Unternehmen bis hin zu Massenarbeitslosigkeit und Unruhen in der Bevölkerung. Am Ende würden Sie vermutlich aus dem Amt gejagt. Ganz ehrlich, liebe Angela Merkel, an Ihrer Stelle würde ich das auch nicht riskieren. Deshalb bleibt Ihnen keine andere Wahl, als den anderen Weg zu gehen, den einzigen, der Ihnen noch bleibt. Sie müssen dem Süchtigen geben, was er braucht – koste es, was es wolle. Und Letzteres ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn die Dosen, mit denen Sie den Patienten ruhig stellen können, müssen...

Beitrag lesen …

Ackermanns Irreführung

5. Mai 2010 von | Keine Kommentare

Ackermanns Irreführung

Kolumne von Raimun Brichta, erschienen am Mittwoch, den 05. Mai 2010 „Wenn ein Haus einmal brennt und die Gefahr besteht, dass umliegende Häuser auch beschädigt werden, dann lohnt es sich nicht, eine lange Debatte über die Konstruktionsfehler des Hauses zu führen, sondern man muss das Haus löschen.“ Mit diesen Worten hat Josef Ackermann versucht, die Griechen-Hilfe als alternativlose Rettungsaktion für das „Eurohaus“ darzustellen und die Aufmerksamkeit von den Konstruktionsfehlern wegzulenken. Tatsächlich hat der Deutsche-Bank-Chef damit aber nur eine Nebelkerze geworfen, die die wahren Zusammenhänge verschleiert. Treffender wäre dagegen folgendes Bild: Die Architekten haben das Eurohaus in einem sumpfigen Überschwemmungsgebiet bauen lassen und wundern sich jetzt, dass das Wasser tatsächlich gekommen ist. Nun wird hastig versucht, mit einem „Rettungspaket“ die überfluteten Räume leer zu pumpen und mit einem „Sparprogramm“ Sandsäcke herbei zu schaffen, die „verhindern“ sollen, dass das Wasser in Zukunft erneut eintritt. Doch wer die Natur kennt, weiß, wie sinnlos dieses Unterfangen ist. Genau deshalb sollte man in Überschwemmungsgebieten eben nicht bauen. Die Konstrukteure des Eurohauses haben diese Grundregel aber leider missachtet: Vermutlich weil sie es nicht besser wussten, wie ich vor einigen Tagen in der Kolumne „Kalinikta Euro“ schrieb. Die andere Möglichkeit, dass sie wider besseres Wissen gehandelt haben, erscheint mir einfach so unvorstellbar, dass es mir schwer fällt, sie in Erwägung zu ziehen. Spätestens jetzt ist es aber an der Zeit zu erkennen, dass das Haus an der falschen Stelle steht und dass man mit Pumpen und Sandsäcken nur vorübergehend etwas ausrichten kann. Auf lange Sicht muss das Haus geräumt werden, bevor es versinkt. Ob man es dann an anderer Stelle neu aufbaut, sollte dieses Mal allerdings genauestens geprüft werden, meint Ihr Raimund Brichta Quelle:...

Beitrag lesen …

Kali Nichta Euro

26. April 2010 von | Keine Kommentare

Kali Nichta Euro

Kolumne von Raimund Brichta, erschienen am Montag, den 26. April 2010 Griechenland ist nur der erste Dominostein, den die Spekulanten zu Fall bringen wollen. Telebörse-Moderator Raimund Brichta erklärt, was die Krise für den Euro bedeutet. Es war so gut wie sicher, dass Griechenland die angebotene Milliardenhilfe der anderen Euroländer in Anspruch nehmen würde. Genauso absehbar ist, was dem Euro nun bevorsteht. Zunächst hat er sich zwar nur am Schuldenschlendrian in Athen angesteckt, auf lange Sicht dürfte er aber eine handfeste „Schweinegrippe“ kriegen. Griechenland ist nämlich nur ein erster Dominostein, den die großen Spekulanten dieser Welt zu Fall bringen wollen. In Wahrheit haben sie es auf alle „PIGS“ abgesehen, also auf Portugal, Italien, Griechenland und Spanien. Sie alle, so die Erwartung, wird der Schlendrian früher oder später reif für die Schlachtbank machen. Und mit Ländern wie Irland stehen noch weitere Kandidaten auf der Liste. Damit ist fraglich, ob die Schweinegrippe beim Euro so glimpflich verlaufen wird, wie sie bei uns Menschen verlaufen ist. Schließlich nutzen die Mega-Spekulanten nur einen Geburtsfehler des Euro aus. Den Fehler nämlich, dass er als Einheitswährung über eine viel zu große Zahl ungleicher Länder gestülpt wurde. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Eigentlich sollte das jeder Ökonomie-Student wissen, aber die wenigsten Politiker haben schließlich Ökonomie studiert. Und ihre Wirtschaftsberater scheinen gerade diese Vorlesungen geschwänzt zu haben. Es gibt kein Ventil mehr Am Beispiel Griechenlands wird dieser Fehler deutlich: Die Griechen leben schlichtweg anders als wir. Ihre Steuermoral ist noch schlechter als die unsrige, sie gehen früher in Pension und kassieren im Vergleich zu ihren Löhnen eine viel höhere Rente, um nur einige Unterschiede zu nennen. Na und? Das war schließlich schon immer so und bewirkte, dass die Griechen im Verhältnis zu uns eben mehr Schulden machten. Andererseits mochten wir sie doch gerade wegen ihres lockereren Lebensstils, oder? Jedes Land hat schließlich seine eigene Mentalität und muss zusehen, wie es damit zurecht kommt. Wichtig ist nur, dass es ein Ventil gibt, mit dem diese Unterschiede ausgeglichen werden können. Früher einmal gab es dieses Ventil. Es hieß Wechselkurs und erlaubte es den Griechen, ihre Drachme abzuwerten und damit für Druckausgleich zu sorgen. Das Gleiche galt für Escudo, Lira oder Peseta. Das Ventil wirkte sogar in zwei Richtungen: Zum einen halfen die Abwertungen den Unternehmen dieser Länder, weil ihre Waren dadurch im Ausland billiger und damit wieder konkurrenzfähig wurden. Zum anderen wirkte es aber auch disziplinierend. Denn die latente Abwertungsgefahr führte dazu, dass Griechen, Portugiesen, Italiener und Spanier viel höhere Zinsen zahlen mussten als zum Beispiel wir Deutschen. Dadurch wurden sie immer wieder ermahnt, das Lotterleben nicht auf die Spitze zu treiben. Seit der Euro-Einführung gibt es das Ventil aber nicht mehr. Und damit sind auch seine heilsamen Wirkungen verschwunden – ja sie haben sich sogar ins Gegenteil verkehrt. Die PIGS wurden fortan nämlich mit Zinsen verwöhnt, die fast so niedrig waren wie bei uns. Das hatten sie noch nie erlebt, und es kam für sie einer Einladung zum Schuldenmachen gleich. Fehlkonstruktion des Eurogebäudes Die Politiker versuchten zwar, das Ventil durch einen Vertrag zu ersetzen. Aber es war dumm von ihnen anzunehmen, man könne mit ein paar simplen Paragraphen Ländereigenarten aus der Welt schaffen, die sich über Jahrhunderte entwickelt hatten und die zum Großteil kulturell bedingt sind. Eine dieser vertraglichen Abmachungen sieht zum Beispiel vor, dass ein Land,...

Beitrag lesen …

Goldman und die CDO’s

16. April 2010 von | Keine Kommentare

Goldman und die CDO’s

Erschienen am Freitag, 16. April 2010 Goldman Sachs soll Kunden mit sogenannten CDOs betrogen haben. Telebörse-Moderator Raimund Brichta erklärt, wie das Spiel mit diesen Finanzkonstrukten funktioniert. Was Jesus konnte, konnten Banken und Ratingagenturen eine Zeitlang auch – sie verwandelten Wasser in Wein. Das Prinzip funktionierte so: Zuerst suchten die Banken nach Krediten von weniger zahlungskräftigen Schuldnern, kauften sie zu Tausenden auf und schütteten sie in einen großen Pool. Nachdem dieser nun mit solchen minderwertigen Krediten angefüllt war, wurden Anrechte an diesem Pool weiterverkauft, und zwar in verschiedenen Schichten. Den Käufern der obersten Schicht wurde gesagt: „Zahlungen, die von den Schuldnern aus dem Pool kommen, gehen zuerst an Euch.“ Erst wenn die oberste Schicht vollständig befriedigt war, kam die nächste Schicht an die Reihe. Und so ging es weiter bis zu den Käufern der untersten Schicht, die ihr Geld als Letzte bekamen. Die Ausfallwahrscheinlichkeit jeder einzelnen Schicht wurde von Ratingagenturen nach komplizierten mathematischen Modellen berechnet. Am Ende stand aber – und das war für die Anleger entscheidend – eine Note für jede Schicht. Nach diesen Noten trafen die Käufer ihre Entscheidungen. Das Wunderbare dabei war, dass die oberste Schicht mit der Bestnote „sehr gut“ oft mehr als die Hälfte des ganzen Pool-Inhalts ausmachte. Und das, obwohl der Pool nur aus Krediten minderwertiger Qualität bestand, die, hätte man sie einzeln bewertet, in den meisten Fällen nur ein „mangelhaft“ bekommen hätten. So machten Banker und Ratingagenturen aus Wasser Wein und produzierten dabei sogar zahlreiche edle Prädikatstropfen. Aber es kam noch besser: Die unteren Schichten aus dem Pool, also die mit den schlechteren Noten, verkaufte man oft gar nicht an Anleger, sondern goss sie in ein weiteres Bassin. Dieses Becken füllte man dann mit den unteren Schichten anderer, ähnlicher Pools auf. Und aus all diesen minderwertigen Flüssigkeiten entstand – nach demselben Prinzip wie oben – wieder ein Gemisch, dessen Oberschicht von den Ratingagenturen Bestnoten erhielt und deshalb von den Investmentbanken als Prädikatserzeugnis verkauft werden konnte. Das war mehr, als Jesus vollbringen konnte. Denn damit wurde aus Abwasser Champagner gemacht! Und dieses Gemisch war es, das den Namen CDO für „Collateralized Debt Obligation“ bekam. Das Ganze ging so lange gut, wie sich die Ausfallraten der zugrunde liegenden Kredite im normalen Rahmen der statistischen Wahrscheinlichkeiten bewegten. Als sich aber die Zahlungsschwierigkeiten solcher Leute ungewöhnlich häuften, wurde das, was anfangs als „feines Tröpfchen“ daherkam, schnell zur übelriechenden Brühe. Quelle:...

Beitrag lesen …

Dax-Agenda 2010

7. Januar 2010 von | Keine Kommentare

Dax-Agenda 2010

Kolumne von Raimund Brichta, erschienen am 7. Januar 2010 Nachdem der Dax im letzten Jahr meiner „Regieanweisung“ gefolgt ist (Achtung: Scherz!), stellt sich nun die Frage nach seinem Fahrplan für dieses Jahr. Hier können Sie erst einmal nachlesen, falls Sie es nicht schon getan haben, wie wichtig die jetzt erreichte Zone zwischen 6.000 und 6.200 Punkten ist. Aus diesem Grund kann ich für 2010 nur eine Wenn-dann-Prognose machen: Wenn er es schafft, diesen Bereich zu durchstoßen, dann… ja, was dann? Und was ist, wenn nicht? Dazu habe ich drei Pläne in der Schublade. Am wahrscheinlichsten ist für mich aus heutiger Sicht Plan A: Der Dax dürfte seine Problemzone nicht in einem Rutsch überwinden, sondern erst einmal in ihr stecken bleiben. Das wäre durchaus normal. Denn nach 24 Prozent Jahresgewinn – und sogar 66 Prozent Plus seit dem März-Tief – bietet sich eine Ruhepause förmlich an. Wann soll er sich diese gönnen, wenn nicht hier? Auch nach der Kehrtwende im Jahr 2003 gab es 2004 schließlich einen Verschnaufer. Der zoooooog sich sogar richtig lange hin, bevor der Dax erst 2005 wieder Dampf unterm Hintern bekam. Selbst die Bullen könnten zufrieden sein, wenn es so käme. Denn eine langweilige Börsen-Phase nach einem starken Anstieg deutet in der Mehrzahl der Fälle darauf hin, dass es anschließend weiter nach oben geht. Ein Jahr zum Gähnen wäre also eine gute Voraussetzung dafür, dass 2011 umso munterer verläuft. Und selbst wenn wir lange gähnen müssten, könnte 2010 noch ein kleines Plus herauskommen. Die augenblicklichen Gewinnschätzungen für die Dax-Firmen in diesem Jahr rechtfertigen sogar einen Dax-Stand von 6.900 bis 7.000 Punkten, sofern sie eintreffen. Das wäre noch einmal ein Plus von gut 15 Prozent und alles andere als langweilig. Ob es erreicht wird, hängt aber davon ab, ob und wann der Dax seine Problemzone hinter sich lassen kann. Dazu melde ich mich wieder, wenn es soweit ist. Plan B würde greifen, wenn der Dax den nachhaltigen Durchbruch wider erwarten relativ früh im Jahr schafft. Dann wären auch Ziele weit über 7.000 Punkte erreichbar. Nicht auszuschließen, aber für mich aus den besagten Gründen weniger wahrscheinlich. Und Plan C? Was ist, wenn der Durchbruch gar nicht gelingt? Wenn der Dax wieder scharf einbricht und Panik aufkommt? Auch dieses Szenario ist zwar grundsätzlich möglich, es steht für mich aber erst an dritter Stelle. Es käme vor allem dann in Betracht, wenn ein momentan noch nicht vorhersehbares Ereignis die Erholung seit März grundsätzlich zunichte macht. Da ein solches Ereignis aber unvorhersehbar ist, kann man es auch nicht prognostizieren. Also favorisiere ich für dieses Jahr die Langweiler-Variante. Zu Recht könnten Sie jetzt fragen, warum ich es trotzdem für angebracht halte, irgendwo in der erreichten Problemzone die Ernte erst einmal einzufahren und das Risiko herauszunehmen. Wieso eigentlich, wenn es doch nach dem Gähnen vermutlich wieder Grund zum Jubeln gibt? Ganz einfach um zu verhindern, irgendwann Grund zum Heulen zu kriegen! Denn falls es sich der Dax wider Erwarten doch überlegen sollte, wieder abzutauchen, dann bieten sich Zonen wie die erreichte zur Umkehr geradezu an. Das war bei der wichtigen Zone um 8000 nicht anders. Und alle, die damals diese Vorsichtsmaßnahme ergriffen hatten, sind jetzt sicherlich dankbar dafür. Sollte der Dax später tatsächlich zeigen, dass er weiter nach oben will, gibt es noch ausreichend Gelegenheit, um wieder mitzumischen. Betrachten Sie die Ernte also...

Beitrag lesen …